Mit dem Nobelpreis ausgezeichnetes Vitamin Bereits die Entdeckung des Vitamin K1 in den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts durch Hendrik Dam war eine Sensation, die 1943 mit dem Nobelpreis für Medizin gewürdigt wurde. Sensationell ist auch, dass es gleich zwei organische Verbindungen dieser Art gibt – Vitamin K1 und Vitamin K2. Der Buchstabe K“ steht dabei für Koagulation und bedeutet Gerinnung, denn Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei. Der Hauptunterschied zwischen K1 und K2 liegt in ihrer unterschiedlichen Bioverfügbarkeit und Verstoffwechselung. Vitamin K1 wird im Darm nur etwa zu zehn Prozent aufgenommen. Es wandert in die Leber und wird dort relativ rasch abgebaut. Vitamin K2 hingegen wird nahezu vollständig aufgenommen. Zudem bleibt es nicht in der Leber, sondern wird von dort in die Blutbahn und die peripheren Gewebe weiterverteilt. Vitamin K1 lä...