Halitosis, im medizinischen Kontext auch als Mundgeruch bezeichnet, ist eine gängige Erscheinung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt die gesamte Bevölkerung betreffen kann, jedoch an sich keine eigenständige Krankheit darstellt. Innerhalb von Mund und Rachen können Bakterien bestimmte Nährstoffe abbauen, wodurch unangenehm riechende Verbindungen entstehen, die als flüchtige Schwefelverbindungen (VSC) bezeichnet werden. Diese spielen häufig eine Rolle bei der Entstehung von Mundgeruch. Insbesondere gramnegative anaerobe Bakterien tragen maßgeblich zur Bildung von übelriechenden Gasen wie Schwefelwasserstoff, Methylmercaptan, Dimethylsulfid und Dimethyldisulfid bei. Es existieren jedoch auch andere Formen von Mundgeruch, die durch Lungenerkrankungen, Hyperosmie, Mangel an bestimmten Nährstoffen, spezifische Nahrungsmittel oder sogar bestimmte medizinische Zustände hervorgerufen werd...